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Winterdienst in Nordrhein-Westfalen

Service by Casspi

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Schadens- oder Mängelmeldung

Als Eigentümer, Hausverwalter oder Mieter können Sie uns rund um die Uhr einen möglichen Schaden melden. Bitte haben Sie für folgende Regeln Verständnis:

  1. Wir bearbeiten nur Objekte, die bei uns unter Vertrag stehen.
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24/7 · 1. Oktober bis 30. April

Notfall-Hotline für Bestandskunden

Sie sind bereits Kunde und haben einen dringenden Notfall im Winterdienst? Dann erreichen Sie uns in der Saison vom 1. Oktober bis 30. April rund um die Uhr.

02166 - 98 97 888

Ausschließlich für bestehende Kunden in dringenden Notfällen. Keine allgemeine Service-Hotline.

Häufige Fragen zum Winterdienst

Von der Räumpflicht über Streusalz bis zur Abrechnung. Was in Ihrer Stadt gilt, steht auf der jeweiligen Stadtseite.

Stand: Oktober 2026

Ablauf & Leistung

Wie lässt sich der Winterdienst in ein ganzjähriges Gebäudekonzept integrieren?

Durch eine klare Jahresplanung mit festen Phasen: Frühjahr für die Schadensaufnahme, Sommer für vorbeugende Maßnahmen, Herbst für Beauftragung und Planung, Winter für den laufenden Betrieb. Ein Facility-Management-Unternehmen koordiniert die Gewerke und sorgt dafür, dass der Winterdienst als Teil des gesamten Gebäudezyklus betrachtet wird.

Ist digitale Winterdienst-Dokumentation besser als Papier?

In den meisten Fällen ja. Digitale Systeme sind schneller, lassen sich sauberer archivieren und besser auswerten und sind im Schadensfall deutlich einfacher nachvollziehbar.

Warum sind Wetterdaten für den Winterdienst so wichtig?

Weil sich Glätte trotz vorheriger Räumung neu bilden kann. Wetterdaten helfen zu erklären, warum nachgestreut werden musste oder warum sich die Lage kurzfristig verändert hat.

Was ist bei Winterdienst für Hausverwaltungen besonders wichtig?

Die klare Trennung zwischen beauftragter Leistung und eigener Kontrollpflicht. Auch wenn ein Dienstleister beauftragt ist, sollten Kontrollen, Mängelmeldungen und Reaktionen nachvollziehbar dokumentiert werden.

Wie lange sollte Winterdienst-Dokumentation aufbewahrt werden?

Mindestens so lange, wie Ansprüche geltend gemacht werden können. Schadensersatzansprüche verjähren in der Regel nach drei Jahren, gerechnet ab dem Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Geschädigte davon erfahren hat. Bewahren Sie Einsatzprotokolle deshalb mindestens drei volle Kalenderjahre auf, besser länger und abgestimmt mit Ihrer Versicherung.

Reichen Fotos bei einem Winterdienst-unfall allein als Beweis aus?

Nein. Fotos sind sehr hilfreich, am stärksten wirken sie aber in Verbindung mit Einsatzprotokollen, Zeitstempeln, Wetterdaten und einer klaren Zuordnung der Flächen.

Warum ist die Dokumentation im Winterdienst so wichtig?

Weil im Schadensfall zählt, ob Sie belegen können, dass rechtzeitig geräumt und gestreut wurde. Wer Schadensersatz verlangt, beruft sich meist darauf, dass nichts getan wurde. Ein Einsatzprotokoll mit Uhrzeit, Fläche und Wetterlage ist dann Ihr wichtigster Beleg. Ohne Dokumentation steht schnell Aussage gegen Aussage.

Wie dokumentiert CASSPI die Einsätze?


Jeder Einsatz wird per GPS erfasst: wann welche Fläche geräumt und gestreut wurde. Die Daten werden zentral gespeichert und lassen sich im Schadensfall als Nachweis vorlegen. So sehen Sie, dass Ihre Flächen rechtzeitig bearbeitet wurden, ohne selbst vor Ort sein zu müssen.

Hilft digitaler Winterdienst bei Haftungsfragen?


Ja. Weil jeder Einsatz automatisch mit Uhrzeit und Fläche erfasst wird, lässt er sich im Schadensfall gut nachweisen.

Ist ein digitaler Winterdienst auch für kleinere Flächen geeignet?

Ja. Auch auf kleinen Flächen wird jeder Einsatz mit Uhrzeit und Ort erfasst. Gerade Eigentümer, die nicht selbst vor Ort sind, sehen so, dass rechtzeitig geräumt wurde.

Für wen ist ein digitaler Winterdienst geeignet?

Für alle, die mehrere Flächen oder Objekte betreuen und Einsätze nachweisen müssen: Kommunen, Facility Manager, Hausverwaltungen und Unternehmen. Auch Privateigentümer profitieren, weil sie jeden Einsatz belegen können.

Was ist ein digitaler Winterdienst?

Ein Winterdienst, der Planung, Steuerung und Dokumentation digital erledigt, etwa mit Apps, GPS-Ortung der Fahrzeuge und Einsatzsoftware.

Ich habe eine rechtzeitige Beauftragung versäumt. Bietet CASSPI auch einen Notdienst an?

Ja. Unsere Hotline für den Räumdienst sowie die Straßenreinigung bei Schnee, Eis und Matsch ist von Oktober bis April rund um die Uhr besetzt. Rufen Sie uns gerne an, um unseren Notdienst in Anspruch zu nehmen. Wir rücken – freie Kapazitäten vorausgesetzt – umgehend aus und befreien Ihr privates oder öffentliches Grundstück von Schnee und Eis.

Haben Sie uns bereits vorab als Schneeräumdienst engagiert, dürfen Sie beruhigt sein: In diesem Fall reagiert unser Notdienst-Team proaktiv, autonom und ohne Verzögerung auf extreme und unvorhergesehene Wetterumschwünge sowie unerwartet starken Schneefall und Eis.

Wohin wird der Schnee verräumt?

Wohin der Schnee darf, regelt die Satzung Ihrer Stadt. Grundsätzlich gilt: Schnee vom Grundstück darf nicht auf die Fahrbahn geschoben werden. Schnee vom Gehweg lagern Sie am Gehwegrand oder, wenn der Platz nicht reicht, zwischen Gehweg und Fahrbahn. Gullys, Rinnsteine, Hydranten, Haltestellen und Zufahrten für Rettungsdienste bleiben frei.

So unterstützen wir Sie: Wir lagern den Schnee so, dass Gehweg, Entwässerung und Rettungswege frei bleiben.

Wie breit muss im Winter Schnee geräumt werden?

Die Straßenreinigungssatzung Ihrer Stadt legt neben den Räumzeiten auch die Breite fest. In vielen Städten in NRW sind es auf Gehwegen 1 bis 1,5 Meter, sodass zwei Fußgänger sicher aneinander vorbeigehen können. Gibt es keinen eigenen Gehweg, gilt die Pflicht meist für einen entsprechend breiten Streifen am Fahrbahnrand.

Geräumt und gestreut werden müssen außerdem die Zugänge: der Weg zur Haustür, zu Mülltonnen-Standplätzen sowie die Übergänge zur Fahrbahn und zu Haltestellen. Für Hauszugänge reicht häufig eine geringere Breite von etwa 1 Meter.

Die Breite gilt während der gesamten Räumzeit, die Ihre Satzung vorgibt. Den geräumten Schnee lagern Sie am Rand des Gehwegs, ohne Fahrbahn, Gullys oder Hydranten zu blockieren.

So unterstützen wir Sie: Wir räumen Gehwege, Zugänge und Ihre weiteren Flächen in der Breite, die Ihre Satzung vorschreibt, und dokumentieren jeden Einsatz per GPS.

Lohnt sich die Beauftragung eines professionellen Winterdienstes?

Für viele Eigentümer ja, vor allem wenn sie nicht vor Ort wohnen, mehrere Objekte betreuen oder die Pflicht bisher bei den Mietern liegt. Die Räum- und Streupflicht gilt auch bei Urlaub, Krankheit oder Abwesenheit, früh morgens, am Wochenende und bei Bedarf mehrmals täglich. Wer sie an Mieter überträgt, muss die Erledigung trotzdem kontrollieren. In Häusern mit mehreren Parteien bedeutet das oft viel Abstimmung.

Ein Dienstleister übernimmt Räumen, Streuen und die Beseitigung des Streuguts im vertraglich vereinbarten Umfang, mit eigener Technik und Einsatzplanung. Jeder Einsatz wird per GPS dokumentiert. Das erleichtert Ihre Kontrolle und dient im Schadensfall als Nachweis.

Beschaffung & Ausschreibung

Welche Nachweise sollte ich von einem Winterdienst verlangen?

Am wichtigsten ist die Betriebshaftpflichtversicherung. Lassen Sie sich bestätigen, dass sie den Winterdienst abdeckt und die Deckungssumme zu Ihrem Objekt passt. Zusätzlich geben Referenzen, ein Handelsregisterauszug und Zertifikate nach ISO 9001 und ISO 14001 Sicherheit. Halten Sie im Vertrag fest, welche Flächen zu welchen Zeiten geräumt werden und wie die Einsätze dokumentiert werden.

→ Mehr dazu im Beitrag Winterdienst-Anbieter auswählen

Wie viele Fahrzeuge braucht ein guter Winterdienst?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Technik und Personal müssen zu Zahl und Größe der betreuten Flächen passen, auch wenn es überall gleichzeitig schneit. Fragen Sie, ob es Reservefahrzeuge und Ersatzpersonal gibt. Fragen Sie auch, ob für Treppen, Eingänge und enge Wege Handtrupps eingeplant sind.

Was sollten Kommunen bei Winterdienst-Ausschreibungen beachten?

Kommunen sollten Flächen, Prioritäten, Räumzeiten, Reaktionszeiten und Anforderungen an die Dokumentation im Leistungsverzeichnis genau festlegen. Hilfreich sind klare Eignungskriterien wie Referenzen, Präqualifizierung und Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 14001. Je genauer die Ausschreibung, desto besser lassen sich die Angebote vergleichen und desto weniger Streit gibt es später im Betrieb.

Reicht ein günstiger Pauschalpreis für die Auswahl aus?

Nein. Ein niedriger Preis sagt wenig darüber aus, ob der Anbieter bei Schneefall rechtzeitig vor Ort ist. Vergleichen Sie Angebote anhand derselben Leistungen: Flächen, Räumzeiten, Häufigkeit, Streumittel, Dokumentation und Streugutbeseitigung. Prüfen Sie außerdem, was die Pauschale abdeckt und was zusätzlich berechnet wird, etwa Sondereinsätze bei Eisregen.

Welche Winterdienst-Anbieter passen besonders gut für Hausverwaltungen?

Anbieter, die mehrere Objekte strukturiert betreuen und klare Kommunikationswege haben. Hausverwaltungen profitieren besonders von festen Ansprechpartnern, einheitlichen Abläufen und sauberer Dokumentation. Wichtig ist außerdem, dass der Anbieter unterschiedliche Objektarten und Prioritäten abbilden kann. Das reduziert Rückfragen und erhöht die Sicherheit im Betrieb.

Worauf sollte ich beim Vergleich von Winterdienst-Anbietern achten?

Zuerst auf Erreichbarkeit, Reaktionszeit und Dokumentation, erst danach auf den Preis. Fragen Sie, ob der Anbieter in der Saison rund um die Uhr erreichbar ist, wie er Einsätze plant und wie er sie dokumentiert, etwa per GPS. Wichtig sind außerdem eine Betriebshaftpflichtversicherung, mögliche Referenzen mit ähnlichen Objekten und eine klare Leistungsbeschreibung im Vertrag.

Hilft ISO-Zertifizierung bei Haftungsfragen?

Indirekt. Die Zertifizierung selbst schützt nicht vor Haftung. Sie setzt aber festgelegte Abläufe und eine lückenlose Dokumentation voraus, und die helfen im Schadensfall als Nachweis.

Welche ISO-Normen sind relevant?

Vor allem ISO 9001 für das Qualitätsmanagement und ISO 14001 für das Umweltmanagement. CASSPI ist nach beiden Normen zertifiziert.

Mehr über unsere ISO 9001 Kernpunkte

Mehr über unsere ISO 14001 Kernpunkte

Warum ist eine ISO-Zertifizierung beim Winterdienst wichtig?

Eine Zertifizierung nach ISO 9001 zeigt, dass Abläufe wie Einsatzplanung, Dokumentation und Reklamationen festgelegt sind und regelmäßig extern geprüft werden. ISO 14001 belegt zusätzlich ein Umweltmanagement, etwa beim Einsatz von Streumitteln. Das macht Anbieter vergleichbar, nicht nur bei kommunalen Ausschreibungen, sondern auch für Hausverwaltungen und Unternehmen. CASSPI ist nach beiden Normen zertifiziert.

Was ist ein zertifizierter Winterdienst?

Ein Winterdienst, dessen Qualitäts- und Umweltmanagement nach ISO-Normen eingerichtet ist und regelmäßig von einer externen Stelle geprüft wird.

Kosten & Abrechnung

Pauschale oder Abrechnung nach Einsätzen – was ist besser?

Das hängt vom Objekt ab. Eine Saisonpauschale macht die Kosten planbar, egal wie streng der Winter wird. Die Abrechnung nach Einsätzen ist in milden Wintern günstiger, in schneereichen kann sie deutlich teurer werden. Für Objekte mit viel Publikumsverkehr, Logistik oder mehreren Standorten ist die Pauschale meist die sicherere Wahl.

Was kostet ein professioneller Winterdienst?

Pauschal lässt sich das nicht beantworten. Der Preis hängt vor allem von Art und Größe Ihrer Flächen ab, also davon, wie viele Quadratmeter Gehweg, Zufahrt und Parkfläche geräumt werden. Hinzu kommen die örtlichen Gegebenheiten, ob maschinell oder von Hand geräumt wird, der Umfang der Leistungen und das Abrechnungsmodell: Saisonpauschale oder Abrechnung nach Einsätzen.

Für Ihr Angebot ermitteln wir die Flächen digital. Sie erhalten vor Saisonbeginn eine nachvollziehbare Aufstellung, welche Leistungen enthalten sind und wie abgerechnet wird.

Mehr dazu auf unserer Seite Winterdienst Kosten Ratgeber

Kann ich die Kosten für einen professionellen Schneeräumdienst von der Steuer absetzen?

Das hängt davon ab, wer die Kosten trägt. Wohnen Sie selbst in der Immobilie oder sind Sie Mieter, können Sie den Winterdienst als haushaltsnahe Dienstleistung angeben; das Finanzamt zieht 20 % der Arbeitskosten von der Steuer ab, auch für den öffentlichen Gehweg vor dem Haus. Als Vermieter setzen Sie die Kosten als Werbungskosten an oder legen sie über die Betriebskosten auf die Mieter um. Für Ihren Einzelfall fragen Sie bitte Ihre Steuerberatung.

Räumpflicht & Recht

Bin ich noch verantwortlich, wenn ich einen Winterdienst beauftrage?

Teilweise. Der Dienstleister übernimmt die Räum- und Streupflicht im vertraglich vereinbarten Umfang. Sie bleiben aber verpflichtet, ihn sorgfältig auszuwählen und stichprobenartig zu kontrollieren, ob ordnungsgemäß geräumt wird. Einsatzprotokolle, etwa per GPS, machen diese Kontrolle deutlich leichter.
→ Häufige Fragen zur Haftung bei Glätte

Muss ich als Eigentümer in NRW den Gehweg vor meinem Grundstück räumen?

In den meisten Fällen ja. Das Straßenreinigungsgesetz NRW erlaubt den Städten, den Winterdienst auf Gehwegen per Satzung auf die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke zu übertragen, und die meisten Städte tun das. Viele Satzungen sehen das auch vor, wenn zwischen Grundstück und Gehweg ein Grünstreifen liegt. Was in Ihrer {ort} gilt, steht in der Straßenreinigungssatzung.

Wer ist für den Winterdienst auf Gewerbeflächen verantwortlich?

Grundsätzlich der Eigentümer oder Betreiber der Fläche. Er kann die Pflicht vertraglich auf Mieter, ein Facility-Management-Unternehmen oder einen Winterdienst übertragen. Wichtig ist eine klare Vereinbarung, am besten schriftlich, mit Flächen, Zeiten und Leistungen. Als Auftraggeber bleiben Sie verpflichtet, den Dienstleister sorgfältig auszuwählen und stichprobenartig zu kontrollieren.

Bin ich verantwortlich, wenn nachts jemand stürzt?

In der Regel nicht. Die Räum- und Streupflicht gilt nur in den Zeiten, die die Satzung Ihrer Stadt festlegt, meist werktags ab 7 Uhr und sonn- und feiertags ab 9 Uhr bis 20 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten müssen Fußgänger selbst mit Glätte rechnen. Ausnahmen sind möglich, wenn auf Ihrem Gelände schon früher regelmäßig Betrieb herrscht, etwa bei Schichtbetrieb, Lieferverkehr oder Arztpraxen.

Kann ich die Räum- und Streupflicht auf Mieter übertragen?

Ja. Die Übertragung muss klar geregelt sein, im Mietvertrag oder in einer wirksam vereinbarten Hausordnung, am besten mit einem Räumplan. Als Vermieter bleiben Sie verpflichtet zu kontrollieren, ob der Winterdienst erledigt wird. Ist ein Mieter verhindert, muss er für eine Vertretung sorgen. Alternativ beauftragen Sie einen Dienstleister und legen die Kosten über die Betriebskosten um, wenn der Mietvertrag das vorsieht.

Welche Unterlagen sollte ich nach einem Glätteunfall sichern?

Sichern Sie möglichst schnell das Einsatzprotokoll mit Uhrzeiten, Fotos der Unfallstelle und ihrer Umgebung, Wetterdaten zum Unfallzeitpunkt, Namen von Zeugen sowie Verträge und Absprachen zum Winterdienst. Notieren Sie, wer den Unfall wann gemeldet hat und was daraufhin passiert ist. Informieren Sie Ihre Haftpflichtversicherung und, falls beauftragt, Ihren Winterdienst.

Muss ich auch streuen, wenn es nur leicht schneit?


Ja, wenn dadurch Rutschgefahr entsteht und der Weg genutzt wird. Leichter Schnee kann unter den Füßen schnell zu Glätte werden. Entscheidend ist die tatsächliche Gefahr, nicht die Schneemenge.

Mitverschulden bei Glätteunfällen: Muss der Gestürzte auch aufpassen?

Ja. Wer bei erkennbarer Glätte unvorsichtig ist, etwa mit ungeeigneten Schuhen, in Eile oder abseits geräumter Wege, kann ein Mitverschulden tragen. Das kann den Schadensersatz deutlich mindern. Es entlastet den Räumpflichtigen aber nicht automatisch: Wurde gar nicht geräumt oder gestreut, bleibt meist ein erheblicher Teil der Haftung bei ihm. Gerichte wägen im Einzelfall ab.

Wer ist für den Winterdienst auf Gewerbeflächen verantwortlich?

Grundsätzlich der Eigentümer oder Betreiber der Fläche. Er kann die Pflicht vertraglich auf Mieter, ein Facility-Management-Unternehmen oder einen Winterdienst übertragen. Wichtig ist eine klare Vereinbarung, am besten schriftlich, mit Flächen, Zeiten und Leistungen. Als Auftraggeber bleiben Sie verpflichtet, den Dienstleister sorgfältig auszuwählen und stichprobenartig zu kontrollieren.

Warum muss auch der öffentliche Gehweg geräumt werden?

In Nordrhein-Westfalen sind die Gemeinden für die Reinigung öffentlicher Straßen zuständig, zu der auch der Winterdienst gehört. Das Straßenreinigungsgesetz NRW erlaubt ihnen, diese Pflicht per Satzung auf die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke zu übertragen. Fast alle Städte machen davon für Gehwege Gebrauch. Deshalb müssen Sie den Gehweg vor Ihrem Grundstück räumen und bei Glätte streuen, obwohl er öffentlich ist.Wie breit, zu welchen Zeiten und mit welchen Streumitteln, regelt die Straßenreinigungssatzung Ihrer Stadt. Üblich sind werktags 7 bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen 9 bis 20 Uhr sowie eine Räumbreite, die Fußgängern das Begegnen erlaubt. Verstöße gegen die Satzung können als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld geahndet werden. Kommt jemand zu Schaden, haften Sie zudem zivilrechtlich auf Schadensersatz.

Welche Flächen sind zu räumen und zu streuen?

Treppen, Rampen, Eingänge, Tiefgaragenzufahrten, Nordseiten, Lieferzonen, Hauptlaufwege und stark genutzte Wege über Parkplätze. Diese Bereiche sollten bevorzugt geräumt und dokumentiert werden.

Wo finden Sie die Winterdienst-Vorschriften?

Maßgeblich sind das Straßenreinigungsgesetz NRW und die Straßenreinigungssatzung Ihrer Stadt; sie steht in der Regel im Ortsrecht auf der Website der Stadt. Wer bei einem Unfall haftet, richtet sich nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch und der Rechtsprechung zur Verkehrssicherungspflicht.

Es ist bereits ein Hausmeister mit der Pflege meiner Immobilie beauftragt. Kann ich den Winterdienst auch an ihn abgeben?

Ja, die Räum- und Streupflicht lässt sich auf einen Hausmeister übertragen. Vereinbaren Sie klar, am besten schriftlich, welche Flächen er zu welchen Zeiten räumt und mit welchem Streumittel er streut. Als Eigentümer bleiben Sie verpflichtet, stichprobenartig zu kontrollieren, ob ordnungsgemäß geräumt wird.

Prüfen Sie vorher, ob Ihr Hausmeister das leisten kann. Die Pflicht gilt früh morgens, an Wochenenden und Feiertagen und bei Bedarf mehrmals am Tag. Sie umfasst Grundstück, Zugänge und den Gehweg vor dem Haus, und nach der Saison muss das Streugut entfernt werden. Fällt der Hausmeister aus, brauchen Sie eine Vertretung.

So unterstützen wir Sie: Wir übernehmen den Winterdienst für Ihr Objekt ganz oder ergänzend zum Hausmeister, mit eigener Einsatz- und Tourenplanung und GPS-Dokumentation jedes Einsatzes.

Was gilt bei anhaltendem Schneefall, und was, wenn ich selbst nicht räumen kann?

Bei anhaltendem Schneefall müssen Sie nicht ununterbrochen räumen. Sie müssen aber in angemessenen Abständen dafür sorgen, dass der Gehweg begehbar bleibt. Hört es auf zu schneien, räumen und streuen Sie unverzüglich. Bei Glatteis, Eisregen oder überfrierender Nässe ebenso. Je nach Wetterlage kann das mehrere Einsätze am Tag bedeuten, innerhalb der Zeiten, die die Satzung Ihrer Stadt vorgibt.

Wichtig zu wissen: Die Räum- und Streupflicht gilt auch dann, wenn Sie verreist, krank oder beruflich verhindert sind oder körperlich nicht mehr räumen können. In diesen Fällen müssen Sie selbst für eine Vertretung sorgen. Kommt es zu einem Unfall auf einem nicht geräumten Gehweg, haften in der Regel Sie.

So unterstützen wir Sie: Wir behalten die Wetterlage im Blick, rücken bei Schneefall und Glätte aus und räumen bei Bedarf mehrfach am Tag. Jeder Einsatz wird per GPS dokumentiert. Auf Wunsch übernehmen wir die Räum- und Streupflicht im vertraglich vereinbarten Umfang. So sind Ihre Flächen auch dann sicher, wenn Sie selbst nicht vor Ort sind.

Wer haftet, wenn der Schnee nicht geräumt ist?

Hat die Stadt den Winterdienst per Satzung auf Sie übertragen, sind Sie für den Gehweg vor Ihrem Grundstück verantwortlich, für Wege und Parkflächen auf dem Grundstück ohnehin.

Sie können diese Aufgabe an Mieter oder an einen Dienstleister wie CASSPI übertragen. Im vertraglich vereinbarten Umfang übernimmt CASSPI dann die Durchführung und die Haftung dafür. Eine Kontrollpflicht bleibt bei Ihnen: Sie sollten gelegentlich prüfen, ob ordnungsgemäß geräumt wird. Unsere GPS-Dokumentation macht das einfach.

Bis wann muss der Winterdienst gemacht werden?

Fahrbahnen räumt in der Regel die Stadt bzw. der kommunale Winterdienst. Für die Gehwege vor einem Grundstück sind dagegen meist die Eigentümer verantwortlich. Das Straßenreinigungsgesetz NRW erlaubt den Städten, diese Pflicht per Satzung auf die Anlieger zu übertragen, und die meisten Städte tun das. Eigentümer können die Pflicht über Mietvertrag oder Hausordnung an Mieter weitergeben. Hinzu kommen eigene Flächen wie Zufahrten, Parkplätze, Hauseingänge und Wege auf dem Grundstück.

Welche Zeiten genau gelten, legt die Straßenreinigungssatzung Ihrer Stadt fest. In vielen Städten in NRW gilt:

  • Montag bis Samstag: 7 bis 20 Uhr
  • Sonn- und Feiertage: 9 bis 20 Uhr (in manchen Städten ab 8 Uhr)

Wichtig: Der Beginn dieses Zeitraums ist der Zeitpunkt, zu dem der Gehweg bereits geräumt und gestreut sein muss. Wer erst um 7 Uhr mit dem Räumen anfängt, ist zu spät dran. Fällt im Laufe des Tages neuer Schnee oder bildet sich erneut Glätte, muss bis 20 Uhr nachgeräumt bzw. nachgestreut werden.

So unterstützen wir Sie: Wir übernehmen das Räumen und Streuen auf Gehwegen, Parkplätzen, Zufahrten und allen weiteren Flächen, für die Sie verantwortlich sind. Unsere Einsätze dokumentieren wir per GPS. Auf Wunsch übernehmen wir die Räum- und Streupflicht im vertraglich vereinbarten Umfang, damit Ihre Flächen rechtzeitig sicher begehbar sind.

Streumittel & Umwelt

Ist Nachhaltigkeit Teil der Zertifizierung?

Ja, vor allem über ISO 14001: Die Norm verlangt definierte Umweltziele und deren regelmäßige Überprüfung.

Wie können Kommunen den Verbrauch an Streumitteln reduzieren?

Zentrale Hebel sind digitale Routenplanung, genaue Dosiersysteme und Schulungen. Moderne Winterdienste setzen auf GPS-gestützte Fahrzeuge und klare interne Leitlinien.

Sind organische Enteisungsmittel wirklich nachhaltig?

Ja. Sie sind biologisch abbaubar und weniger korrosiv. Allerdings sind sie teurer und werden deshalb meist nur in sensiblen Bereichen eingesetzt.

Was macht ein Streumittel umweltfreundlich?


Ein Streumittel ist umweltfreundlich, wenn es Böden, Pflanzen, Gewässer und Tierpfoten möglichst wenig belastet. Abstumpfende Mittel wie Splitt, Granulat oder Sand enthalten kein Salz und lassen sich nach der Saison wieder aufnehmen. Genauso wichtig ist die Menge: gezielt und sparsam streuen und das Streugut nach der Glätte entfernen.

Wie räume und streue ich bei Schnee und Glätte richtig?

Räumen Sie den Schnee zuerst mechanisch, also mit Schneeschieber oder Besen. Wann das geschehen muss, legt die Straßenreinigungssatzung Ihrer Stadt fest. Bei anhaltendem Schneefall muss in der Regel wiederholt geräumt werden. Schieben Sie den Schnee an den Rand des Gehwegs, nicht auf die Fahrbahn. Straßeneinläufe (Gullys), Rinnsteine, Hydranten und Haltestellenbereiche müssen frei bleiben, damit Tauwasser abfließen kann.

Bleibt nach dem Räumen Glätte zurück, streuen Sie abstumpfende Mittel wie Splitt, Granulat oder Sand.

Bitte beachten: Streusalz und andere auftauende Mittel sind für Privatpersonen in vielen Städten in NRW verboten oder nur eingeschränkt erlaubt. Ausnahmen gelten häufig bei Blitzeis und Eisregen oder an gefährlichen Stellen wie Treppen, Rampen und starken Gefällen. Verstöße können mit einem Bußgeld geahndet werden. Was in Ihrer Stadt gilt, regelt die örtliche Satzung. Auf Baumscheiben und Grünflächen darf grundsätzlich kein Salz gelangen.

Abstumpfende Streumittel wirken nur, solange sie oben liegen. Wenn sie festgetreten, verweht oder verschmutzt sind, müssen Sie nachstreuen. Ist die Glätte vorbei, kehren Sie den Splitt wieder auf.

Unser Tipp: Streuen Sie in schattigen Bereichen, an Nordseiten, auf Rampen und Treppen besonders sorgfältig. Splitt mit einer Körnung von 2 bis 4 mm hat sich dort bewährt.

Welches Streugut ist erlaubt, und wer muss es beseitigen?

Welche Streumittel Sie verwenden dürfen, regelt die Straßenreinigungssatzung Ihrer Stadt. Erlaubt sind in der Regel abstumpfende Mittel wie Splitt, Granulat oder Sand. Streusalz ist für Privatpersonen in vielen Städten in NRW verboten oder nur in Ausnahmefällen erlaubt, etwa bei Blitzeis, Eisregen oder auf Treppen und starken Gefällen.

Die Pflicht endet nicht mit einem einzigen Einsatz. Fällt im Laufe des Tages neuer Schnee oder bildet sich erneut Glätte, müssen Sie innerhalb der Satzungszeiten erneut räumen und streuen, auch mehrmals am Tag. Bei anhaltendem starkem Schneefall geschieht das in angemessenen Abständen. Ist die Glätte vorbei, muss das Streugut wieder entfernt werden. So schreiben es viele Satzungen vor.

Gerade in Mehrfamilienhäusern scheitert der Winterdienst oft an Kleinigkeiten: Die Schaufel fehlt, der Streugutbehälter ist leer, und niemand fühlt sich zuständig.

So unterstützen wir Sie: Wir stellen geeignetes Streugut und Räumtechnik, räumen und streuen Ihre Flächen und beseitigen das Streugut nach der Saison. Sie müssen weder Material lagern noch Geräte bereithalten.

Wetter & Saison

Was tun bei Eiszapfen und Dachlawinen?

Schnee und Eis auf dem Dach gehören in der Regel zur Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers. Hängen Eiszapfen oder Schneewechten über Gehwegen, Eingängen oder Parkplätzen, sichern Sie die Gefahrenstelle sofort ab, etwa mit Absperrband, Warnschildern oder Warnstangen.

Entfernen lassen Sie Schnee und Eis vom Dach durch einen Fachbetrieb wie einen Dachdecker, bei akuter Gefahr durch die Feuerwehr. Besonders kritisch ist die Tauphase, wenn sich Dachlawinen lösen und neue Eiszapfen bilden.

So unterstützen wir Sie: Im Rahmen unserer Tauwetterkontrolle prüfen wir gefährdete Bereiche auf Dachlawinen und Eiszapfen und informieren Sie, wenn gehandelt werden muss.

Wie weit im Voraus sollte ich mich auf die kalte Jahreszeit vorbereiten?

So früh wie möglich. Der Winterdienst in NRW läuft in der Regel von Oktober bis April, und der erste Frost kommt oft früher als erwartet. Klären Sie rechtzeitig, wer bei Ihnen räumt und streut, ob Streugut und Geräte vorhanden sind und ob Ihre Vereinbarungen mit Mietern, Hausmeister oder Dienstleister die ganze Saison abdecken.

So unterstützen wir Sie: Wer frühzeitig beauftragt, wird fest in unsere Touren- und Kapazitätsplanung aufgenommen. Haben Sie die Beauftragung verpasst, hilft unser Notdienst, sofern Kapazitäten frei sind.

Zuletzt aktualisiert am 30. Oktober 2026
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